Ausflug von Salm nach Birresborn

Heute stand ein Ausflug nach Birresborn zu den Eishöhlen auf dem Programm. Da die direkte Straßenverbindung wegen Bauarbeiten gesperrt war, mussten wir eine Umleitung nehmen. Auch "Rom" ist zur Zeit nur über diese Umleitung zu erreichen.

Birresborn ist ein kleiner Ort, direkt an der Kyll gelegen. Wohl einzig bei ambitionierten Fliegenfischern bekannt. Dieser Angelsport wird hier anscheinend besonders intensiv betrieben.

Vom Parkplatz direkt in der Ortsmitte wanderten wir ortsauswärts zuerst die Straße entlang, dann über einen ansteigenden Waldweg, der uns endlich Schatten spendete. Es war heute bei wolkenlosem Himmel fast 30° Grad heiß.

Die Eishöhlen

Die Eishöhlen entstanden in früheren Zeiten durch den Abbau von Materialien zur Herstellung von Mühlsteinen. Diese wurden benutzt, um Eichenrinde zu zerkleinern. Diese Eichenrinde wurde wiederum zum Gerben von Leder benutzt.

Da die Temperatur in den Höhlen nie über 7° C. steigt, wurden sie über lange Zeit zum Einlagern von Eis genutzt.

Während des 2. Weltkrieges dienten die Höhlen als Zufluchtsort.

Jetzt können die Höhlen besucht werden, allerdings nur zu bestimmten Zeiten, da die Fledermäuse, die hier leben, geschützt werden müssen.

Wir, ich muss es zugeben, hatten nicht genügend Mut, die Höhlen zu betreten. Zudem hatten wir keine Taschenlampen dabei. Geführte Besichtigungen werden jeden 2. Freitag im Monat vom 15.04. - 15.10. angeboten.

Die Lindenquelle

Ca. zwei km Entfernt von Birresborn befindet sich eine Mineralquelle.

Wir haben einen Abstecher dorthin gemacht, um einmal das typische naturbelassene Mineralwasser der Eifel zu probieren.

Ja, es ist gewöhnungsbedürftig, aber wahrscheinlich, weil wir nur den "gefilterten" Geschmack gewohnt sind. Nach mehreren Versuchen schmeckt es durchaus interessant. Zudem soll es förderlich für die Magen-Darm Funktion sein.


Den Tag haben wir gemütlich auf der Terrasse unseres Ferienhauses ausklingen lassen.