1. Tag in Amelinghausen

Für heute habe ich eine Wanderung rund um Amelinghausen, auf dem "Königinnenweg" geplant.

Die bange Frage war: "wird das Wetter erträglich?" Gestern, auf der Fahrt hier hin, hat es teilweise ziemlich geschüttet. In der Nacht hat mich dann ein gehöriger Schauer aufgeweckt. Um es vorweg zu nehmen. Der ganze Tag ist trocken geblieben. Auch jetzt noch, am Abend, sitze ich vor meinem Wohnmobil im Polo-Shirt. Es ist trocken und angenehm warm. (ich meine das Wetter, nicht das Polo-Shirt)

Da will mich jemand Lügen strafen. Just in diesem Moment beginnt es zu regnen. Aber ich habe ja ein Vordach, also alles ist gut.

 

Bild 01

Start mit leichtem Gepäck. Nur halb gefüllter Rucksack mit der Notausrüstung: Regencape, trockene Ersatzkleidung, Butterkekse für den kleinen Hunger zwischendurch und natürlich Mineralwasser.

 

Bild 02

Mithilfe dieser Informationstafeln, die immer wieder am Wander-Wegesrand stehen, konnte ich mich sehr gut orientieren, zudem sind die einzelnen Wanderwege bestens mit entsprechenden Symbolen ausgeschildert. Verlaufen ist kaum möglich.

 

Bild 03

Sogar die Wanderwege sind hier beleuchtet. Aber nur ein kurzes Stück, dann gibt es keine Lampen mehr.

 

Bild 04 u. 05

Die Lopau wird hier zum Lopausee aufgestaut

 

Bild 06 u. 07

Wanderweg entlang des Lopausees

 

Bild 08

Auch vier Corona-Geschädigte. Es kommt niemand zum, Füttern.

 

Bild 09 u. 10

Stauanlag und Auslauf des Lopausees.

 

Bild 11 - 21

Der Königinnenweg führt überwiegend durch herrliche Wälder und Fichtenschläge. Einen Fichtenwald mit bemoostem Waldboden habe ich hier zum ersten Mal gesehen. (Bild 15)

Hin und wieder gibt es Heidehighlights zu bewundern, z.B.  das "Naturwunder Marxener Paradies" (Bild 16 u. 17) und die Kronsbergheide (Bild 18). Und immer wieder trifft man auf idyllische Wasserläufe, wie die Lopau (Bild 19) und ein Bach ohne Namen (Bild 19 u. 20), der etwas weiter, in die Luhe fließt.

In Amelinghausen habe ich mir noch die katholische Kirche angesehen. Von außen ein (unschöner) typischer 60er Jahre Bau, im Inneren aber durchaus sehenswert. Besonders die Chorausstattung mit Ambo, Altarkreuz und Tabernakel, der kunstvoll in einem Lebensbaum integriert ist.  (Bild 21 - 23)

 

Zu erwähnen wäre noch, dass ich auf dem Königinnenweg keine Königin getroffen habe. Schade. Vielleicht sind sie allesamt von den Heidegeistern verzaubert worden. (siehe Video unten).

 

 

Hier ist jemand neugierig, was ich wohl mache