Rückfahrt ab Andorra                           29.09.2021

In Albi habe ich den kommunalen Wohnmobilstellplatz direkt unterhalb der Kathedrale genutzt.

Der Vorteil ist die direkte Stadtlage. Sonst bietet der Stellplatz keinen Service. Er ist allerdings auch kostenlos.

 

Der Stellplatz ist schwer zu finden, selbst wenn man den Parkplatz selbst gefunden hat, ist nicht direkt ersichtlich, wo der Bereich für die Wohnmobile ist.

Besser erst zu Fuß nachsehen, als rückwärts rangieren zu müssen.

Albi

Ich war ja sehr gespannt auf die Fahrt durch die Pyrenäen, doch leider spielte das Wetter nicht mit. Sehr tief hängende Wolken versperrten sehr bald die Sicht.

Die mächtige Kathedrale von Albi wirkt eher wie eine Festung, denn wie eine Kirche. Für Frankreich ungewöhnlich ist das Baumaterial. Die Kathedrale ist ganz aus Ziegelsteinen erbaut. Backsteingotik gibt es nicht nur in Schleswig-Holstein. Im Gegensatz zum nüchternen Äußeren ist das Innere, aufwändig künstlich mit großflächigen Fresken ausgemalt. (Bild 1 u. 2)

 

Palais de la Berbie (Bild 3 u. 4), der ehemalige Bischofspalast beherbergt heute das Musée Toulouse-Lautrec.

 

Le Tarn. Blick vom Garten des Palais de la Berbie auf den Fluss. (Bilder 5 - 8)

Blick über den Tarn auf die Kathedrale (Bild 9)

 

(Bilder 10 - 12 Altstadtgassen

 

Markthalle. (Bild 13 u. 14))

 

 

Albi hat mir sehr gut gefallen, trotz Großstadt und touristischem Hotspot hat sich die Stadt ein provinzielles Flair und ihre Identität bewahrt.


Fahrt von Albi nach Issoire                30.09.2021

 

Meine Fahrt führte durch eine der vielen schönsten Landstriche Frankreichs.

 

Insbesondere ist mir aufgefallen, wie grün Frankreich im Gegensatz zu Portugal und Spanien doch ist. Dort gibt es auch viel Grün, das wird aber meist von Wein, Obst- und Oliven Plantagen gebildet.

 

Die Fahrt über die A75, die hier auch mautfrei ist, bietet immer wieder die herrlichsten Ausblicke in das Land.

Auf Rastplätze mit besonders guter Fernsicht, wird speziell hingewiesen.

 

 

Ich habe den Morgen in Albi noch für den Besuch des Henri de Toulouse Lautrec Museums genutzt.

 

Für den Lautrec Fan, der dessen Bilder und Plakate einmal im Original sehen möchte, lohnt sich der Besuch des Museum sicher. Wer aber die Bilder kennt und mehr über die Entstehungsgeschichten erfahren möchte, studiert besser die einschlägige Literatur. In der Ausstellung gibt auch nicht mehr Informationen als z.B.  bei Wikipedia.

 

 

 

Der Campingplatz Municipal du Mas in Issoire entpuppte sich wieder als einer der "heillos überfüllten" Plätze, wie man auf den Bildern gut sehen kann.

 

Auch dieser Campingplatz bietet alles was man als Camper benötigt. die Stellflächen sind super ebene und gepflegte Rasenflächen. So hatte ich das auch noch nicht gesehen.

 

Bei einem Spaziergang über den Platz zeigt sich die großzügige und super gepflegte Anlage. Nach dem Zustand der Rasenflächen zu urteilen kann der Platz nicht sehr frequentiert worden zu sein.

Vielleicht ich habe hier einen Geheimtipp gefunden.

 

(12,30 € pro Tag für eine Person, Wohnmobil, Strom, Wasser und Nutzung der Toiletten und heißen! Duschen, sowie Entsorgung.)

 

Mit dem Rad ist man in 5 Minuten im Center Commercial und in 10 Minuten in der Stadt.

 

Auch rund herum gibt es genügend zu erkunden. Der Campingplatz bietet sich als idealer Startplatz für diverse Sternfahrten an.

 


Issoire, ein typisches französisches Städtchen (12500 Einwohner) im Département Puy-de-Dôme in der Region Auvergne-Rhône-Alpes.

Issoire hat sich seinen Charme und Charakter behalten. Bausünden und Untypisches konnte ich nicht entdecken.

Ich habe mich hier vom ersten Augenblick wohlgefühlt.

Anhand eines Stadtführers, den ich im Tourismus-Büro bekam, wo ich auch mein Rad abstellen konnte, habe ich eine Wanderung durch die ganze Stadt gemacht.

Das einzige, womit die Franzosen protzen sind ihre Plätze, mal kleiner mal größer. Aber jedes Quartier hat seinen Place de la ... umsäumt mit Cafés und Restaurants. Plätze zum wohlfühlen.

 

(Bild 7) Es geht auch: Gedenken an die Gefallenen der Kriege ohne Heroismus.

Noch etwas, das den Charme Issoire ausmacht, sind alle die vielen kleinen Läden, die sich in den schmalen Innenstadt Straßen und Gassen aneinanderreihen. Ich habe hier einmal ein paar der besonderen Fotografiert.

Bild 13  Blick in ein Maleratelier.

Kirche Saint-Austremoine

Und natürlich steht auch im Mittelpunkt von Issoire die Kirche. Ich habe sie heute ans Ende gestellt, dabei ist sie ganz besonders Wert, genannt und besucht zu werden. Endlich einmal eine romanische Kirche, die nicht durch gotische An- und Umbauten verschlimmbessert wurde. Ganz besonders sticht die Farbgebung im Inneren ins Auge. Besonders im Chor lassen sich bei genauem Hinsehen viele interessante Details finden. (Bilder 7 -9) die Krypta.

Samstag, den 02.10.  Markttag in Issoire

Samstag, 02.10. Nachmittag. Spaziergang in unmittelbarer Umgebung des Campingplatzes.

Fahrt von Issoire nach Chalon sur Saone 03.10.2021

Auf der ganzen Fahrt hat es geregnet, mal ergiebiger Landregen, mal Wolkenbruch artige Schauern. In Chalon s.S. habe ich auf einem Wohnmobilstellplatz Halt gemacht. Wegen des noch zunehmenden Regens konnte ich keinen Schritt ins Freie tun. Erst gegen Morgen machte der Regen gelegentlich Pause.

So habe ich von Chalon s. S. nichts gesehen. Daher auch keine Bilder.

Fahrt von Chalon s. S. nach Nancy    04.10.2021

Der Rege  hat aufgehört, Ab und zu ließ sich sogar die Sonne blicken.

In Nancy habe ich mich auf dem Campingplatz le Brabois , Campéole niedergelassen. Ein Platz der besseren Art. Allerdings auch fast doppelt so teuer, wie der in Issoire, obwohl beide Plätze vergleichbar sind.


Heut (05.10) habe ich mir Nancy angesehen. Mit dem Rad ist es ca. eine halbe Stunde bis zur Altstadt. Es lohnt sich durchaus. Die Altstadt von Nancy bietet historisch Interessantes, ist aber auch, besonders durch seine Universität, eine lebendige, junge Stadt, die es sich lohnt zu erleben.

Mit den ersten Tropfen einer neuerlichen Regenfront habe ich den Campingplatz wieder erreicht.

Bilder 1 - 7 Attraktionen aus der Zeit, als Nancy Hauptstadt der Herzöge von Lothringen.war.

Bilder 12 - 16 Tore der alten Befestigungsanlage.

Bilder 19 - 22 Jugendstil Architektur, für die Nancy u. A. bekannt ist.

Morgen, am 06.10. geht es über die Grenze, wieder zurück nach Deutschland.

Meine Reise nach Portugal mit Anreise über Frankreich und Spanien, sowie dem Abstechen nach Andorra auf der Rückfahrt, kommt damit zu ihrem Abschluss.

 

Mein Resümee, wieder einmal: Reisen jenseits der Rente ist das perfekte Unterfangen, um die Zeit nach der Rente sinnvoll zu gestalten und zu genießen.