Rom die Ewige Stadt                            23.06.2022

Nach zwei Tagen Rom bin ich sehr gespaltener Ansicht.

Auf der einen Seite hat mich die große Anzahl prächtiger und beeindruckender antiker Monomente in ihren Bann gezogen.

Auf der anderen Seite hat mich das Umfeld und die Darstellung dieses wundervollen Erbes enttäuscht.

Mein erstes Ziel (als Katholik) war natürlich der Petersplatz und Petersdom.

Auf dem Weg dorthin kam ich durch Nebenstraßen, die, wie ich nun weiß, durchaus typisch sind für Italien.

Ich hatte in meinem Blog über meine erste Italienfahrt (2020) bereits auf dieses Müllproblem hingewiesen.

 

Nach diesem Bild, was sich mir auf dem Weg zum Petersplatz bot, war mir jede feierliche Stimmung abhanden gekommen.

Auch das "Stuhl-Stillleben" auf dem Petersplatz wirkte etwas befremdlich.

 

Auf die Besichtigung des Petersdoms habe ich dann verzichtet. Das Kontrastprogramm, Müll und Armut auf der einen Seite und kirchliche Pracht und Reichtum auf der anderen Seite, wollte ich mir nicht antun.


Das Castel Sant Angelo (Engelsburg) ist vom Petersplatz fußläufig zu erreichen. Es liegt direkt an einer der vielen Tiber Brücken.

Auch hier wieder Müll.


Der Arco di Constantino und das Colosseum

 

Ein Meisterwerk der Architektur, der Bautechnik, der Bühnentechnik und der Organisation.

 

450 Jahre war das Colosseum in Betrieb. Davon können moderne Bauwerke nur träumen.

Bilder 1 - 3

Fontana di Trevi. Der größte und bekannteste der unzähligen Brunnen in Rom

Bild 4 u. 5

Scalinata della Trinità dei Monti. (Spanische Treppe)

Am oberen Ende steht der Ägyptische Obelisk vor der Klosterkirche Trinita dei Monti

Bild 6 u. 7

Basilika Santa Maria degli Angeli Architekt war u.a. Michel Angelo

Bild 8

La Basilica di Santa Maria Maggiore

Bilder 9 - 11

Das Pantheon

 

Ich bin am ersten Tag mit einem Hop on, hop off Bus gefahren. Das Geld hätte ich mir sparen können. Der Bus hält selten in der Nähe der Sehenswürdigkeit, Ich musste immer noch ein gutes Stück hin und zurück laufen.

Mit einem ein- bzw. zwei Tagestiket das für alle öffentliche Busse und die Metro gilt, kommt man günstiger weg. In der Kombination mit Google Maps und dem Stadtplan fand ich schnell meine Ziele und musste auch nicht weiter laufen.


Palatino

Der Palatin ist einer der sieben Hügel Roms.Hier begann im 10. JH v. Chr. die Besiedlung Roms. Ab dem 2. JH v. Chr. siedelte die Elite Roms hier. Später bauten hier auch die Kaiser ihre Paläste.

Das Forum Romanum

Ab dem 7. JH v. Chr. wurde das Forum Romanum im Tal vor dem Palatino erbaut. Für mehr als tausend Jahre war hier das Zentrum des öffentlichen Lebens von Rom. . Am Ende der Republik konnte das alte Forum seine Aufgaben als bürgerliches und administratives Zentrum der Stadt nicht mehr erfüllen. Die Kaiser und ihre Dynastien fügten lediglich Monumente als Prestigeobjekte hinzu

Zwischen dem Pantheon und der Piazza Navona befindet sich so etwas wie eine Altstadt mit engen Gassen, vielen Andenkenläden , Straßencafés und Restaurants.

Die Piazza Navona mit ihren zwei außergewöhnlichen Brunnen.

Je besonders der Ort, desto höher die Preise in den Lokalitäten.

Für ein alkoholfreies Bier 330 ml habe ich hier 8,50 € bezahlt.