Für mich war der Start ins neue Jahr wieder einmal Glück pur.
Mein Sohn und Enkel konnten mich hier in Buenavista besuchen. Gemeinsam haben wir das neue Jahr mit vielen gemeinsamen Aktivitäten begonnen.
Das Freizeit- und Gastronomieangebot ist auch heute, im spanischen Winter, kaum eingeschränkt.
Auch das Wetter, das sich in diesem Jahr eher normal zeigt und endlich neben viel Sonne auch Regen bietet, tut Aktivitäten draußen und in der Natur kaum Abbruch.
Mal sehen, was die nächsten Wochen bieten. Ich werde darüber berichten.
Neben dem fast täglichen Boulen, hat sich bei mir auch hier in Spanien das Golfen wieder etabliert.
Mit gleich zwei guten Freunden kann ich dieser Leidenschaft fröhnen.
Etwas weiter entfernt, in Torre Pacheco liegt der mit Par 3 bestückte Platz. Bilder rechts.
Nach den Regenfällen zu Beginn des neuen Jahres sind die Bunker noch nicht zu bespielen.
Dienstags steht der in 20 Minuten zu erreichend Greenlands Sport Club auf dem Programm.
Der Golfplatz ist ein 8 Loch Platz, bestückt mit Par 3 Löchern.
Der Platz ist tricky und will durch paradoxe Spielweise überlistet werden.
Es gibt dort auch eine sehr schöne Minigolf-Anlage.
Die Freunde der Katzen von La Marina tun was.
Z.B. veranstalteten sie einen Benefiz-Abend.
Februar 2026
Nun hat schon der zweite Monat im Neuen Jahr begonnen. Die Zeit fliegt. - leider -
Das Wetter ist hier an der Costa Blanca weiterhin sehr durchwachsen. Mal stürmt es, mal gibt es tüchtige Regenschauer, oft scheint aber auch die Sonne vom Himmel hoch. Insgesamt erlebe ich das Wetter hier aber als sehr angenehm, insbesondere, wenn ich die Wetternachrichten aus Deutschland sehe.
Zudem habe ich Glück. Ich lebe hier in einem Abschnitt der Costa Blanca, zwischen Alicante und Guadamar del Segura, in dem das lokale Klima für ein ausgeglicheneres Wetter als weiter im Norden oder Süden sorgt.
Das Wette hier ist so geartet, dass bisher noch an keinem Tag das Boulespiel ausfallen musste.
Der Küste vorgelagert ist hier ein breiter Dünenstreifen. Zur Befestigung der Wanderdünen wurden sie zu Beginn des letzten Jahrhunderts mit einem Pinien- und Palmenwald aufgeforstet.
Da es, wohl aus Brandschutz Gründen, Wege durch diesen Dünenwald gibt, eignet er sich wunderbar zu ausgedehnten Spaziergänge oder auch Wanderungen.
Wie man an der Unterschiedlichkeit meiner Bilder sieht, steht bei mir das Experimentieren weiterhin im Vordergrund.
01.03.2026
Zwei Wochen herrlichstes Sommerwetter liegen nun hinter mir. Ich habe sie sehr genossen. Ab gestern bedeckt sich der Himmel zunehmend. Dennoch, die Temperaturen zwischen 15 und 20 Grad machen weiterhin alle Aktivitäten auch im Freien möglich.
Die Golfplätze sind wieder in sehr gutem Zustand. Auf den herrlich grünen Fairways macht das Spielen doppelt Spaß
Hier: Bilder vom Golfplatz La Finca
Das Boule spielen ist mittlerweile zu meiner Passion geworden.
Letzte Woche haben wir wieder, wie im letzten Jahr ein Boule-Turnier veranstaltet.
Beinahe alle "Boule Freunde La Marina" waren dabei. Bild 1.
Bild 2 die glücklichen Gewinner.
Von guten Freunden erfuhr ich von den Sehenswürdigkeiten in San Pedro del Pinatar.
Kurz entschlossen habe ich mich dorthin auf den Weg gemacht.
Zum Glück hatte ich das Fahrrad mitgenommen. Wegen eines Radrennens waren alle Parkplätze entlang der langen Promenade gesperrt. Es gab aber einen großen kostenfreien Parkplatz am Ende der Promenade. Per Fahrrad konnte ich dann aber bequem die Stadt erkunden. Auch für den langen Weg über die Landzunge erwies das Rad als gute Wahl.
Zum Mittagessen habe ich mir einen sehr leckeren Salat gegönnt. Der Blick von der Promenade auf das Mar Menor war trotz Bewölkung sehr entspannend.
Zufällig konnte ich das Defilee der Teilnehmer an der Copa de Espana Junior miterleben.
17.03.2026
Nun sind schon mehr als zwei Wochen seit meines letzten Eintrags vergangen.
Es waren erfüllte Wochen aber ohne besondere, herausstechende Ereignisse. Ich habe es ruhig angehen lassen und die Zeit genossen.
Malen, Boulen, Golfen, Spazieren und Radfahren standen wie bisher natürlich weiterhin auf der Tagesordnung.
Allerdings mit dem Radfahren scheint es vorerst nichts mehr zu werden. Anscheinend hat die Batterie ihren Geist aufgegeben. Am Mittwoch kann ich sie überprüfen lassen. Abwarten.
Am 31. März werde ich mein Überwintern hier in Buenavista beenden. Die Zeit ist tatsächlich schon wieder vorbei. Aber ich habe mein Ferienhaus für das nächste Überwintern bereits gebucht. Am 01. November diesen Jahres will ich wieder hier sein.
Als nächstes werde ich dann wohl von meiner Rückfahrt nach Schleswig-Holstein berichten.
23.03.2026
Ich hatte ein Dokumentation über die Costa Blanca gesehen, in der unter anderem auch über den "Parc natural de la Mata" berichtet wurde.
Da dieser Park nur ca. 15 Minuten Autofahrt von hier entfernt ist, habe ich mich heute morgen auf den Weg dorthin gemacht.
Da ich bereits früh unterwegs war, konnte ich die Stille und Einsamkeit des Parks genießen.
Später trafen nach und nach immer mehr Schulklassen ein, teilweise von Park-Ranger begleitet. Aber natürlich war es dann mit der Ruhe erst einmal vorbei.
Für den, der die Ruhe in der Natur liebt und gerne Vögel beobachtet, lohnt ein Besuch immer.
Nicht vergessen, einen Feldstecher mitzunehmen. Für das Fotografieren ist ein Teleobjektiv sinnvoll.
Zurück auf dem Parkplatz erlebte ich dann eine weniger schöne Überraschung.
Eine der Heckscheiben war eingeschlagen.
Ich fand dann aber eine Notiz hinter dem Scheibenwischer.
Eine Lehrerin entschuldigte sich sehr nett: einer ihrer Schüler hat einen Stein geworfen und leider die Scheibe an meinem Auto getroffen. Eine Telefonnummer mit Bitte um Anruf war auch angegeben.
Auf diesem Weg bekam ich dann Kontakt mit den Eltern des Übeltäters. Die Mutter machte sich sogleich auf den Weg und wir konnten die notwendigen Daten austauschen.
Auf dem Rückweg bin ich direkt bei der Ford-Werkstatt in Guadamar angefahren.
Scheibe ist bestellt. Am Donnerstag kann eine neue Scheibe eingebaut werden. Passt!
24.03.2026
Nach ein paar trockenen und windigen Tagen, kann man gut erkennen, wie sich die Dünen in Bewegung setzten und wie wichtig für die Küstenorte hier die Befestigung der Dünen ist.
26.03.2026
Heute bin ich nach Guadamar del Segura gefahren um die zerstörte Scheibe meines Wohnmobils reparieren zu lassen.
9:30 Uhr war der Termin und um dem Kleber, mit dem die Scheibe fixiert wird, genügend Zeit zum Austrocknen zu geben, musste ich bis 17:00 Uhr warten.
Zeit genug, um mir Guadamar noch einmal etwas genauer anzusehen.
Als erstes besuchte ich das Heimatmuseum. Es befindet sich im selben Gebäude wie die Tourist Info.
Sehr interessant ist die Geschichte der Dünenbepflanzung dargestellt.
Mein nächster Weg führte mich zum Archäologischen Museum. Ich weiß, dass dort neben der Dauerausstellung archäologischer Funde zur Vergangenheit von Guadamar auch immer wieder Wechselausstellungen zum Thema "zeitgenössige Kunst" gezeigt werden.
Diesmal war ich nicht sehr begeistert.
Vom Castel und der ersten Siedlung Guadamars, das wusste ich, ist nicht mehr viel zu sehen. Dennoch habe ich, einer inneren Stimme folgend, den Burghügel erklommen.
Und was soll ich sagen, es hat sich gelohnt.
Zwar gibt es keine neue Artefakte zu sehen, aber man hat ein kleines Informationszentrum eingerichtet. Eine nette Angestellte informierte mich ausführlich über die Geschichte Guadamars. Ein Modell vom Castel und der ursprünglichen Stadt ermöglicht es, sich ein Bild davon zu machen, wie die jetzt leere Fläche einmal ausgesehen hat.
Im einzig übrig gebliebenem Wehrturm wird ein Video über die lange Geschichte Guadamars gezeigt.
Vorsicht. beim Betreten des Wehrturms den Kopf einziehen.
Auf der ehemaligen Burg- und Stadtanlage gibt es jetzt einige sehr gut gestaltete Infopunkte.
Nun bin ich wieder etwas schlauer geworden.