Wieder in Hohenstein

Hallo an alle und Entschuldigung für die lange Pause. Aber es gab viel zu tun. 

 

    Wichtig! Die Routine-Arztbesuche mussten abgearbeitet werden. Bis auf einen habe ich alle geschafft und das Wichtigste, es gab keinen negativen Befund.

    Das Wohnmobil habe ich ausgeräumt und einer Generalreinigung unterzogen. Morgen muss es zur Wartung in die Werkstatt.

    Ebenfalls morgen kann ich im Amtsgebäude Oldenburg Land meine neuen Bilder für eine Ausstellung aufhängen. Dazu waren natürlich vorbereitende Arbeiten nötig.

   

Noch habe ich keine konkrete Pläne für die nächsten Wochen gemacht. Es wird sich schon etwas ergeben. Spontane Entscheiden bringen oft erfreuliche Überraschungen.

 

Ich werde berichten.

 

 

Die erste Gelegenheit, Nachbarn zu treffen und das Neueste zu erfahren war auch in diesem Jahr wieder das Maifeuer.

Der Siedlerbund läd jedes Jahr zu Gegrilltem und Bier ein.

Ich nutze die Gelegenheit des Wiedersehens immer gerne, da ich ja für ein halbes Jahr abwesend war. 


 

 

 

Auch hier im Norden ist der Frühling eingekehrt.

Allerdings musste ich mich erst wieder an die doch etwas frischen Temperaturen gewöhnen.

Gut, wer von Natur aus ein dickes Fell hat.


24.05.2026 Pfingsten

Es ist noch Mai und doch schon wie Hochsommer, auch hier im Norden an der Ostseeküste.

Die Sonne lockt. 

Heiligenhafen ist wie immer, und ganz besonders heute bei diesem Wetter, einen Besuch wert.

An solchen Tagen, wie heute kann Heiligenhafen locker mit Hafenstädten an der Costa Blanca in Spanien konkurrieren.

Also: es lohnt, sich in Zeiten jenseits der Rente, auch in der näheren Umgebung umzusehen.

25.05.2026 Pfingstmontag

Heute stand eine kleine Wanderung mit Ziel Eitz - Steilküste und Gut Friederikenhof auf dem Programm.

Startpunkt war der Parkplatz am Eitz. (Gemeinde Wangels)

Bei diesen sommerlichen Temperaturen tat die kleine Ostsee-Briese richtig gut. 

Das Strandbistro "Alte Liebe" hatte leider noch geschlossen, so war eine Erfrischung zum Start nicht möglich.

Durch den Begräbniswald ging es abenteuerlich an der Abbruchkante der Steilküste entlang.

Nach verlassen des Waldes ist der Blick frei über die Ostsee und die angrenzenden Felder. Wer genügend Muße hat, kann den Anglern zusehen. Wir konnten beobachten, wie sich ein Hydrofoil-"Fahrer" abmühte, um länger als 30 Sekunden auf seinem Board zu 


stehen, bevor er wieder in die Ostsee plumpste.

Nach ca. 150 m sind wir auf einen Feldweg abgebogen, der uns zum Gut Friederikenhof führte. 

Das Gut Friederikenhof ist ein wunderbarer Ferienort – mit oder ohne Pferd. Besonders die Kinder fühlen sich hier sichtlich wohl.

 

Auf unserem Rückweg folgten wir einem Weg entlang eines Knicks. Von der anderen Seite erreichten wir erneut den Begräbniswald und kehrten schließlich zu unserem Ausgangspunkt, dem Parkplatz am Eitz, zurück.

 

29.05.2026

Auf dem Weg zum Schaalsee

Pfingsten ist vorüber, das schöne Sommerwetter hält an, was gibt es besseres, als sich auf den Weg zu machen und Neues zu entdecken.

Der Schaalsee stand schon lange auf meiner Wunschlist. Also kurzentschlossen das Nötigste ins Wohnmobil gepackt und ab die Post.


Da Ratzeburg auf dem direkten Weg von Hohenstein zum Schaalsee liegt, habe ich natürlich in Ratzeburg einen Halt eingelegt, um mir Stadt und Dom anzusehen.

 

Trotz Wochenmarkt habe ich direkt vor der Touristeninformation einen Parkplatz gefunden.

Von dort zur Stadtmitte und zum Dom ist es nicht weit. 

Auf diesem Weg habe ich das Paul Weber Museum entdeckt. siehe unten.

Das A. Paul Weber Museum in Ratzeburg

A. Paul Weber war ein zeitkritischer, satirischer Maler, Zeichner und Druckgraphiker.

Ich hatte bisher noch nichts von Paul Weber gehört. Umso beeindruckter war ich von seinen Bildern. Viele Themen seiner Werke sind auch heute wieder sehr aktuell. 

Der Campingplatz und Kanu-Center Sterleyer Heide liegt idylisch mitten im Wald und direkt am See.

 

 


Mölln

Ich war schon gegen Mittag auf dem Campingplatz. 

Was lag näher, als irgendwo zu Mittag zu essen? 

Meine Idee, mit dem Rad (e-Bike) nach Mölln zu fahren erwies sich als gute Idee. 

In nicht einmal einer Stunde war ich in Mölln, fand ein gutes Restaurant und konnte draußen unterm Sonnenschirm zu Mittag essen.

Anschließend habe ich den Till Eulenspiegel gesucht und mir die eindrucksvolle St. Nicolai Kirche angesehen.

Auf dem Rückweg habe ich dann die Kalorien vom Mittagessen wieder abgestrampelt. 

Nun ist es 18 Uhr, der Plan für morgen steht schon und ich kann den lauen Abend genießen.

Eine Begegnung der besonderen Art auf der Rückfahrt.


30.05.2026 einmal um den Schaalsee

Heute ist das Wetter eher bescheiden. Die Sonne lässt sich kaum sehen. Die Temperaturen sind aber für eine Fahrradtour ganz angenehm.

Nur zu Beginn ging es über einen Waldweg, dann ganz überwiegend über Landstraßen. Nur sehr wenige Fahrradwege. Zum Glück ist der Verkehr hier nur gering und ich konnte entspannt fahren.

Immer wieder konnte ich einen Blick über den See erhaschen. 

Ich hatte nicht gefrühstückt, in der Hoffnung unterwegs ein Cafe zu finden. 

Erst in Lassahn fand ich das Ausflugslokal Seeblick. Statt Frühstück gab es Kaffee und Kuchen. War auch ok.

Die schöne kleine Dorfkirche steht gleich nebenan.

 

Vom Bootsanleger in Zarrentin aus starten Seerundfahrten.

 

Rückfahrt am 31.05.2026

Noch einmal Ratzeburg

Zum Frühstück habe ich wieder in Ratzeburg Halt gemacht. (1. Bild)

 

Da sich die Stadtkirche ganz in der Nähe befindet, habe noch einen Blick in diese wirklich schöne Kirche geworfen. (2. - 5. Bild)

 

Direkt neben der Kirche befindet sich das so genannte "Alte Vaterhaus" von Ernst Barlach. Ein großes Plakat weist auf eine aktuelle Ausstellung mit Werken von Barlach und Käthe Kollwitz hin. Natürlich konnte ich nicht widerstehen. Zum Glück. Es ist eine sehr beeindruckende Ausstellung. Auch wenn beide Künstler bereits vor 100 Jahren lebten, sind ihre Werke leider heute wieder aktuell wie nie.

Mit dieser Ausstellung und den Bildern von A. Paul Weber (siehe oben) habe ich in Ratzeburg unerwartet sehr bedenkenswerte und aufrüttelnde Impulse erhalten. (6. - 14. Bild)

 

Das Grab von Ernst Barlach (15. u. 16. Bild)

Wieder zuhause kann ich auf ein erholsames, eindrucksvolles, abwechslungsreiches und nachdenkenswertes Wochenende zurückblicken.